16.03.2020

Simulationssoftware richtig auswählen - Worauf Sie bei einem Vergleich achten sollen

Die wichtigsten Kriterien für die Wahl der passenden Simulationssoftware

Viele industrielle Prozesse bzw. Produktionsabläufe können heutzutage durch den Einsatz von Simulationssoftware deutlich effizienter gestaltet werden. Auch, wenn es um die Anfertigung von Werkzeugen oder Bauteilen aus Kunststoff geht. Wer in der Entwicklung auf Simulation setzt, kommt hier viel schneller ans Ziel und spart dadurch letztlich Geld und Nerven. Die zügige Berechnung von 3D-Modellen aus Konstruktionsdaten wie etwa CAD-Dateien ersetzt die aufwendige Erstellung von Prototypen und macht bereits in der Entwicklungsphase auf mögliche Schwachstellen aufmerksam.

Jeder, der eine Simulationssoftware einsetzen möchte, hat ein nachvollziehbares Ziel: Die Anfangsinvestition soll sich möglichst schnell amortisieren. Einige Aspekte müssen berücksichtigt werden, um hierfür die strategisch richtige Entscheidung zu treffen. Grundsätzlich gelten die allgemeinen Kriterien für Softwareauswahl natürlich auch bei der Auswahl von Simulationssoftware. Darüber hinaus sind noch ein paar Besonderheiten zu beachten. Hier die wichtigsten fünf Kriterien:

Bedienbarkeit und Schnelligkeit

Zunächst sollte darauf geachtet werden, wie schnell sich ein Simulationsprojekt aufbauen lässt und wie intuitiv und einfach die Software zu handhaben ist. Gerade bei Simulationssoftware ist die Schnelligkeit der Berechnung wichtig. Liegen die Ergebnisse der Berechnungen zeitnah vor, kommen auch die Folgeprozesse schneller in Gang. Somit beeinflusst dieser Faktor den gesamten Entwicklungszyklus und bestimmt maßgeblich den Erfolg eines gesamten Projekts.

Darstellungs- und Auswertungsmöglichkeiten

Auch die Darstellbarkeit und die Funktionalitäten der Software sowie die Genauigkeit der Ergebnisse sind maßgeblich. Gehen Sie bei diesen Punkten keine Kompromisse ein! Wenn die Funktionalitäten einer Simulationssoftware die Erreichung der Ziele im Entwicklungsprozess vereinfachen und alle internen Anforderungen erfüllen, macht die Einführung auch Sinn.

Was oft vergessen wird: Neben den reinen Effekten für die Effizienzsteigerung beeinflusst ein solcher Schritt letztlich auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Ein zukunftsgerichteter Arbeitgeber, der moderne Technik und Software einsetzt, kann leichter qualifizierte Mitarbeiter finden und diese auch langfristig an sich binden.

Flexibilität

Eine wichtige Rolle spielen die Individualisierungsmöglichkeiten der Software. Nur wenn sie – etwa durch eine modulare Struktur – flexibel auf die Anforderungen und Kerngebiete eines Unternehmens zugeschnitten werden kann, kann sie problemlos und kosteneffizient in den Produktionsprozess eingebunden werden.

Wichtig:

  • Inwieweit kann man die Simulationssoftware bereits bei der Implementierung an die individuellen Bedürfnisse anpassen?
  • Wie sieht es mit der Skalierbarkeit sowie der Erweiterung des Funktionsumfangs aus (auch nachträglich, wenn sich bspw. Produktionsprozesse ändern)?
  • Bietet die Software die erforderlichen Schnittstellen für den Im- und Export von Daten aus anderer Software (z. B. dem eigenen CAD-Softwarepaket)?

Updates und Support

Wenn es um Zukunftsfähigkeit geht, sollten regelmäßige Updates durch den Softwarehersteller eine Selbstverständlichkeit sein. Haken Sie dennoch nach, in welcher Regelmäßigkeit und welchem Umfang Sie neue Versionen erwarten können. Ein Zeichen für qualitativ hochwertige Softwareaktualisierungen kann das Engagement des Entwicklers in Forschungsprojekten sein.

Darüber hinaus ist ein guter Support Gold wert. Damit man sich nach dem Kauf nicht im Stich gelassen fühlt, sollte man vorher genau hinschauen, wer am anderen Ende sitzt und die Kunden unterstützt. In diesem Bereich ist die Bandbreite enorm und reicht vom einfachen Call-Center-Angestellten bis zum hundertprozentigen Experten.

Fragen Sie nach:

  • Wie ist die Erreichbarkeit?
  • Welche Ausbildung haben die Mitarbeiter im Support?
  • Welche Kriterien gewährleisten das Fachwissen der Mitarbeiter im Support?
  • Wie sieht es mit Weiterbildungen und Schulungen der Mitarbeiter aus?

Kosten

Ein Punkt, der im Vergleich niemals fehlt, ist der Preis. Doch allein anhand des nackten Kaufpreises lässt sich kein vernünftiger Vergleich anstellen. Die genannten Punkte spielen alle eine Rolle bei der Beurteilung der Kosten. Beispielsweise können schnelle Berechnungen sowie gute Darstellungs- und Auswertungsmöglichkeiten den Entwicklungsprozess deutlich beschleunigen. Und wer Zeit spart, spart am Ende auch Kosten.

Also klären Sie:

  • Was genau ist im Kaufpreis enthalten und wie sieht es mit den Folgekosten aus?
  • Sind die Schulungen der Mitarbeiter, regelmäßige Updates und der Support mitinbegriffen?
  • Gibt es vielleicht eine kostenlose Testphase?
  • Kann man sparen, weil nicht alle Module benötigt werden?

Ein Tipp: Manche Anbieter bieten Mietmodelle an, die gerade kleineren Unternehmen eine größere Flexibilität und Skalierbarkeit gewährleisten.

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