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Netzwerke nutzen für digitalen Wandel

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Eine Strategie für den Standort Deutschland

2020 war für viele Unternehmen ein turbulentes Jahr. In einem sich rasch verändernden Umfeld, in dem sich ganze Lieferketten überraschend auf rasche Nachfrageverschiebungen einstellen müssen, ist entscheidend, wie schnell man sich an neue Umstände anpassen kann – und zwar ohne, dass die Qualität darunter leidet oder die Kosten explodieren. Einer der größten Hebel, um dies zu erreichen, ist die Investition in die Digitalisierung von Prozessen.

TE Connectivity erkennt Potenzial nahtloser digitaler Ketten

Doch Digitalisierung endet nicht mit dem Kauf von Softwarelösungen. Denn entlang derselben Prozesskette im digitalen Engineering kommen oft unterschiedliche Softwarelösungen zum Einsatz. Nur wenn diese nahtlos zusammenarbeiten, kann der größte Effekt erzielt werden. Ohne Integration droht Doppelarbeit und ein digitales Stille-Post-Spiel zwischen Abteilungen und Arbeitsschritten. Das ist fehleranfällig und verlangsamt den Entwicklungsprozess.

So erkannte zum Beispiel Patrick Bertram, Principal Engineer of Molding Simulation beim führenden Steckverbindungs- und Sensorexperten TE Connectivity (TE), eine Möglichkeit zur besseren digitalen Verkettung. In der Produktentwicklung für Kunststoffbauteile kamen drei Softwarewelten zum Einsatz: CAD, Spritzgießsimulation (CADMOULD und VARIMOS von SIMCON), und Qualitätsvermessung mittels Industrial CT-Scan Software (VG Metrology von Volume Graphics).
TE Connectivity erkannte das Potenzial, das in einer einheitlichen Anwendung von Qualitätsmerkmalen bestand. Es sollten zunächst Qualitätsmaße im CAD definiert werden, bereits beim Design des Bauteils. Dieselben Maße sollten dann als Zielgrößen für die simulative Spritzgießoptimierung mittels VARIMOS genutzt werden, sowie später für die Qualitätskontrolle bei der Auswertung von industriellen CT Scans mit Hilfe von VG Metrology. So entsteht entlang der gesamten Prozesskette, vom Design im Engineering, bis hin zur Produktion, ein einheitliches Verständnis von Qualität. Alle ziehen am selben Strang und Doppelarbeit wird verhindert.


Herausforderungen bei der digitalen Integration

Doch wie setzt man eine solche digitale Integration pragmatisch, schnell und kostengünstig um? Es ist mitunter kein triviales Unterfangen, digitale Integration allein mit internen Ressourcen zu realisieren. Der Arbeitsmarkt für gute Softwareentwickler ist hart umkämpft.
Etablierte Unternehmen konkurrieren um die besten Talente mit internationalen Top-Firmen und attraktiven Startups, die Spitzengehälter und höchst attraktive Arbeitsumgebungen bieten, in digitalen Zentren wie der Bay Area, Seattle, Dublin oder Berlin.
Darüber hinaus stehen Unternehmen oft vor Herausforderungen, digitale Talente mit den Anwendern im Kerngeschäft zu integrieren, die die Softwarelösungen einmal anwenden sollen.
Im Ergebnis ist der schnelle Aufbau interner Programmiererkapazitäten ein herausforderndes Unterfangen – selbst wenn man eine klare Vorstellung davon hat, was man erreichen möchte.
Angesichts dieser Gemengelage kann es eine gute Idee sein, im Interesse raschen Fortschritts externe Partner zu nutzen, um die entsprechende Infrastruktur aufzubauen. Natürlich gibt es am Markt spezialisierte Beratungen und Systemintegratoren – deren Dienstleistungen erfordern allerdings erfahrungsgemäß signifikante finanzielle Investitionen.

Pragmatischer und schneller Fortschritt durch Innovationsnetzwerke

TE Connectivity wählte einen pragmatischen dritten Weg, um rasch voranzukommen. Es brachte seine Softwarepartner Volume Graphics und SIMCON an einen Tisch und formte eine Entwicklungskooperation. Die Partner wurden gebeten, eine integrierte Lösung zu entwickeln, gemäß der eigenen Bedürfnisse. Das hat den Vorteil, dass rasch Fortschritt gemacht werden konnte, ohne dass signifikant Personal aufgebaut werden musste, und ohne dass zunächst organisatorische Herausforderungen gemeistert werden mussten.
Die Kooperation war für alle Beteiligten von Vorteil – TE Connectivity erhielt zügig die Lösung, die sie benötigten, und Volume Graphics und SIMCON konnten eine Partnerschaft aufbauen und eine großartige Produktinnovation realisieren und direkt in der Praxis testen.

Netzwerk-Innovation als Stärke des Standorts Deutschland

Die deutsche Wirtschaft bietet Unternehmen gerade wegen ihrer dezentralisierten Struktur reichlich Gelegenheiten für diese Form der vernetzten Entwicklung. Am Ende ist unsere Innovationsgeschwindigkeit der Kernpfeiler unserer Wettbewerbsposition am Standort Deutschland. Durch die effektive Nutzung unserer dezentralen Strukturen, mittels Zusammenarbeit in Netzwerken, können wir hier unseren Vorsprung gegenüber anderen Märkten halten und ausbauen.
Wir empfehlen diesen Ansatz voll und ganz all denjenigen, die die Digitalisierung in ihrem Unternehmen schnell und effizient vorantreiben möchten, ohne Zeit zu verlieren um neue Entwickler zu rekrutieren, und ohne Unsummen für Beratungs- und Integrationsdienstleistungen auszugeben.
SIMCON gratuliert TE Connectivity und Volume Graphics zu ihrem innovativen, unternehmerischen, kollaborativen Geist. Wir freuen uns darauf, unsere Beziehung in Zukunft noch weiter zu vertiefen.
Mehr über die Reise von TE, die sich daraus ergebende vernetzte Zusammenarbeit und die dabei entwickelte Lösung erfahren Sie im Whitepaper von TE Connectivity, auf ihrer Website unter https://www.te.com/usa-en/industries/automotive/insights/networked-innovation.html?_lrsc=c8663497-63bc-45c4-9ea7-655bc7cc09ea

 

TE Connectivity und TE sind Marken welche durch die TE Connectivity Ltd. Unternehmensgruppe lizensiert werden.

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